Ihr Weg zur optimalen Immobilienfinanzierung / Baufinanzierung
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Häufig gestellte Fragen zur Immobilienfinanzierung / Baufinanzierung
Was, wenn ich die Rate meiner Baufinanzierung nicht mehr zahlen kann?
Worauf sollte ich bei einer Baufinanzierung achten?
Welche Vorteile hat eine lange Zinsbindung?
Was ist mit meiner Baufinanzierung, wenn ich mein Haus verkaufe?
Sollte ich meine Angehörigen absichern?
Die wichtigsten Begriffe und Details rund um die Immobilienfinanzierung / Baufinanzierung Troisdorf
Die Baufinanzierung ist eine Verpflichtung auf viele Jahre. Dementsprechend sollte man über alle Details rund um eine solche Finanzierung Bescheid wissen. Hier gibt es einige Aspekte, die von elementarer Bedeutung für die Modalitäten und Kosten sind. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Begriffe und Details für Sie zusammengestellt.
-Eigenkapital
Das gesamte Kapital, welches Sie einbringen können, wie etwa Bargeld, Aktien, Immobilien, ein Bausparvertrag, oder auch Goldmünzen und andere Wertgegenstände, gelten als Eigenkapital. Dieses dient der Bank als Sicherheit für Ihren Kredit. Dabei gilt grundsätzlich, dass Ihre Eigenkapitalquote sich positiv auf die Kreditkonditionen auswirkt. Sie erhalten also bessere Zinsen, je höher das Eigenkapital im Verhältnis zum zur Baufinanzierung ist.
-Effektivzins
Der Effektivzins ist jener Prozentsatz, der die Gesamtkosten für Ihr Darlehen definiert. Die Zinsen auf Ihre Baufinanzierung sollten natürlich möglichst niedrig sein. Der effektive Jahreszins beinhaltet sämtliche Kosten - sowohl die Gebühren für die Kreditvermittlung und Kontoführung, als auch sämtliche Zinsen und einkalkulierte Kosten für Sondertilgungen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass auch besondere Kosten, wie etwa für Gutachter und Notar eingerechnet sind - denn das ist nicht immer der Fall. Manche Banken inkludieren diese Aspekte nicht im Effektivzins.
-Beleihungswert
Der Beleihungswert ist der Wert der Immobilie, die mit der Baufinanzierung erworben wird. Es wird jedoch von der Bank ein Sicherheitsabschlag vom Kaufpreis abgezogen. Dieser umfasst zwischen 10% und 30%. Wenn es also zu einem Scheitern der Rückzahlung kommt, und die Immobilie zwangsversteigert oder verkauft werden muss, dann wird dieser Wert herangezogen. Dieser Beleihungswert liegt unter dem aktuellen Marktwert, und dient als Grundlage für die Höhe, die das Darlehen insgesamt haben kann.
-Restschuld
Wenn das Annuitätendarlehen, beziehungsweise die Baufinanzierung beendet wurde, und die festverzinste Laufzeit abgelaufen ist, dann verbleibt Ihnen meist eine Restschuld. Diese Restschuld können Sie auf einmal, oder durch Abschluss einer Anschlussfinanzierung abbezahlen. Hierbei kann es sich ebenfalls um einen Kredit handeln, welcher bei derselben Bank oder bei einem anderen Institut abgeschlossen werden kann.
-Anschlussfinanzierung
Grundsätzlich sind auch Finanzierungen zinsgebunden. In der Regel liegen diese Zinsen zwischen 0,5 und 2%. Allerdings wird diese Zinsbindung nicht für die gesamte Kreditlaufzeit beibehalten. Es bleibt eine sogenannte Restschuld, über die dann ein neuer Kredit abgeschlossen werden kann. Diese Finanzierung der Restschuld wird als Anschlussfinanzierung bezeichnet. Sie sind übrigens nicht dazu verpflichtet, diese Anschlussfinanzierung bei derselben Bank zu unterzeichnen, wie bei jener, die Ihnen die Baufinanzierung gewährt hat.
-Sollzins
Die Bauzinsen, die Sie bezahlen müssen, wenn Sie eine Baufinanzierung aufnehmen, werden als Sollzins bezeichnet. Es handelt sich hierbei um die Kosten für das Ausleihen von Geld. Der Sollzins ist Bestandteil des Effektivzins, welcher neben den Sollzinsen auch sämtliche Nebenkosten beinhaltet.
-Tilgung
Die Rückzahlung des Betrags vom Baukredit wird als Tilgung bezeichnet. Sie ist Teil der monatlichen Rate, die Sie zurückzahlen, um Ihre Baufinanzierung abzugelten. Konkret besteht die Kreditrate aus der Tilgung, sowie dem Zinsanteil.
-Annuitätendarlehen
Das Annuitätendarlehen ist jene Darlehensform, die am häufigsten für eine Baufinanzierung herangezogen wird. Ein solches Darlehen wird über einen festgelegten Zeitraum, zumeist sind es 10 bis 30 Jahre, in gleichbleibenden Raten zurückgezahlt. Der Vorteil hierbei ist, dass Sie stets wissen, wie viel Geld Sie Monat für Monat zur Rückzahlung Ihres Darlehens aufbringen müssen.
-Bereitstellungszinsen
Bereitstellungszinsen sind zusätzliche Kosten, die bei einer Baufinanzierung anfallen können. Dies geschieht immer dann, wenn unvorhergesehene Verzögerungen stattfinden. So können etwa einzelne Teile Ihres Hausbaus verzögert werden. Im Normalfall betragen die Bereitstellungszinsen 3% pro Jahr.
-Vorfälligkeit
Die Vorfälligkeit ist eine potenziell positive Angelegenheit für den Kreditnehmer. Wird der Kredit oder das Baudarlehen vorzeitig zurückgezahlt, handelt es sich um eine solche Vorfälligkeit. Manchmal müssen Sie in solchen Fällen eine Entschädigung bezahlen, da die Bank Ihre Zinsen nicht über die gesamte geplante Laufzeit verrechnen kann.
-Zinsbindung
Eine Zinsbindung garantiert Ihnen klare Kosten für eine bestimmte, meist lange Laufzeit. Die Zinsen werden in vielen Fällen zwischen 5 und 25, oder gar 30 Jahren gebunden. Dies ist im Grunde das Alleinstellungsmerkmal einer Baufinanzierung. Dies schützt die Kreditnehmer vor Schwankungen des allgemeinen Zinsniveaus bis zum Ablauf der Zinsbindung.
-Repräsentatives Beispiel
Jedes Kreditangebot muss den Konsumenten anhand eines repräsentativen Beispiels erläutert werden. Hierbei müssen Konditionen aufgelistet werden, die für zumindest zwei Drittel aller Kreditnehmer Gültigkeit haben. Dabei werden auch alle wichtigen Daten der Baufinanzierung angegeben, wie etwa Kreditlaufzeit, Kredithöhe, Sollzins und Effektivzins. Für den Verbraucher geben sich so eindeutige Angaben, die Klarheit über die exakten Kosten einer Baufinanzierung bieten.
-Beleihungsauslauf
Der Beleihungsauslauf ist ein Prozentwert, der die Höhe des Verhältnisses zwischen der Kreditsumme und dem Beleihungswert der Immobilie darstellt. Der Beleihungswert ist hierbei die Grundlage. Die Kreditsumme wird durch diesen geteilt. Besteht dabei ein Beleihungsauslauf von unter 60%, zeigt dies, dass die Voraussetzungen für eine Immobilienfinanzierung gut für Sie und die Bank sind, was die Chancen auf Bewilligung steigen lässt.
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